Bregenzerwälder Tracht

Bregenzerwälder Trachten

d’Juppô - die Renaissance einer Tradition

Sie ist schlicht. Sie ist elegant. Und sie ist eine der ältesten und wertvollsten Trachten Europas, die Bregenzerwälder Frauentracht. Vor bald 50 Jahren hat man sie kaum mehr gesehen. Die damals strengen Vorschriften für Juppenträgerinnen ließen keinen Spielraum für Individualität. So durften beispielsweise kurzhaarige Damen die Juppe nicht tragen, zumal die Haare für die passende Frisur, nämlich die Wälderzöpfe, lang sein mussten.

Tatsächlich drohte die Juppe auszusterben. Erst als die Vorschriften gelockert wurden, konnte sie eine wahre Renaissance erleben. Immer öfter wurde sie auch von jungen Wälderinnen getragen. Heute ist die Juppe meist das Festkleid zu besonderen Anlässen wie Hochzeit, Taufe, Erstkommunion, Fronleichnam, Begräbnis sowie zu weltlichen Festen. Als traditionelles Kleidungsstück wird die Juppe von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

Hergestellt ist sie aus feinstem rohem Leinen, das einen überaus aufwändigen Veredlungsvorgang durchläuft. Es wird in Stoffbahnen gefärbt. Dann wird das Gewebe appretiert (geleimt), gesteift und zuletzt poliert (gegläschtet). Um 1640 wurde die erste „Schwarzfärbe“ in Schwarzenberg gebaut. Als gemeinsame Einrichtung der „Wälderrepublik“ stellte sie diese schwarze Leinwand her.

Ist der Stoff für die Juppe soweit fertig, wird sie gefältelt. Die dabei verwendete Plissiermaschine ist eine Sonderanfertigung, die nach den Plänen von Johann Fischer aus Egg schon um die Jahrhundertwende angefertigt wurde. Aber erst Josef Anton Kohler aus Schwarzenberg gelang es, sie in Betrieb zu setzen.

© Monika Oberhauser
© Monika Oberhauser
© Monika Oberhauser
© Monika Oberhauser
© Monika Oberhauser
© Monika Oberhauser
© Monika Oberhauser | Schmuck © Christina Eberle
© Monika Oberhauser
Schmuck © Christina Eberle

Die Männertracht ist im normalen Alltag ausgestorben. Arbeitsbedingt kamen die Männer in andere Regionen und wollten wohl nicht auffallen. Zurück in der Heimat wurde dann die „alte Mode“ nicht mehr aufgenommen. Heute finden wir die Männertracht noch bei Musik- oder Trachtenvereinen.

Mehr Informationen über die Juppe und ihre Herstellung erfahren Sie in der hier.

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