Das bin ich. Kinderporträts von Angelika Kauffmann - Tourismus Schwarzenberg

Das bin ich. Kinderporträts von Angelika Kauffmann

 - Land und Leute - Kultur und TraditionVeröffentlicht am 21.06.2016

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Sommerausstellung 2016 im Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg

Viele der in der Sommerausstellung des Angelika Kauffmann Museums versammelten Kinderporträts scheinen selbstbewusst "Das bin ich" zu uns zu sagen. Über die Jahrhunderte hinweg kommunizieren diese Kinder mit uns. Sie erzählen uns von ihrer Herkunft, ihrem späteren Leben oder den in sie gesetzten Wünschen und Erwartungen. Ihre Persönlichkeiten sind uns in den Bildern ganz nah und, wenn wir das Alter der Kunstwerke betrachten, doch wieder in weiter Ferne.

Erst im 18. Jahrhundert widmete sich die Bildnismalerei in der Folge der Aufklärung und ihrer Ideen Kindern und ihren individuellen Persönlichkeiten. Schon früh malte die junge Künstlerin Kinder, nicht zuletzt ihr eigenes "Selbstbildnis als Sängerin mit Notenblatt", das sie als Zwölfjährige zeigt. In der Ausstellung werden zwei frühe Kinderporträts von Hercules und Anton von Salis-Soglio zu sehen sein. Auch in ihren Lehrjahren in Italien beschäftigte sich Angelika Kauffmann mit der Darstellung von Kindern. So kopierte sie um 1764 in Rom Tizians Porträt von "Clarissa Strozzi im Alter von zwei Jahren". Der englische Porträtmarkt boomte, als die junge Künstlerin 1766 nach London kam. Sie wurde zu einer gefragten Porträtistin. Neben besonders vielen Frauenbildnissen entstand auch eine große Zahl an Kinderporträts.

Präsentiert werden ausgewählte Beispiele wie "Das Blumenmädchen" oder die beiden Pendants "Drei Kinder mit zwei Vögeln und Blüten" und "Vier Kinder mit einem Früchtekorb", welche 1779 in der Royal Academy ausgestellt waren. Darstellungen von Jesuskind und Kinderfiguren aus Historiengemälden ergänzen die Schau. Ähnlich wie die königlichen Aufträge Kauffmanns Karriere in England förderten, hatte das Familienbildnis der Königlichen Familie von Neapel weitere wichtige Aufträge zur Folge. Der Entstehungsprozess dieses Familienbildnisses mit sieben Kindern aus den Jahren 1782/83 kann in der Ausstellung nachvollzogen werden. Die Künstlerin malte in Neapel Kopfstudien der einzelnen Personen. Daraufhin schuf sie die in der Ausstellung präsentierten Ölstudien. Im nächsten Schritt entstand ein Kompositionsentwurf für das endgültige Ölgemälde, das sich noch heute im Museo di Capodimonte in Neapel befindet.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins "Freunde des Angelika Kauffmann Museums Schwarzenberg" und der zehnten Angelika Kauffmann gewidmeten Sommerausstellung lud das Museum zehnjährige Kinder zur Beteiligung ein. Die SchülerInnen der vierten Klasse der Volksschule Schwarzenberg beschäftigten sich schon im Vorfeld der Ausstellung mit den porträtierten Kindern. Jedes Kind übernahm eine symbolische Patenschaft für ein porträtiertes Kind und suchte ihm aus der historischen Spielzeugsammlung von Iris Alge (vorarlberg museum) ein Spielzeug aus. Diese von Zehnjährigen zusammengestellte Spielzeugauswahl ist ebenfalls Teil der Ausstellung.

www.angelika-kauffmann.com

(c)Hildegard Griffin
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(c)Adolf Bereuter
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