Tierische Ferien in Schwarzenberg - Tourismus Schwarzenberg

Tierische Ferien in Schwarzenberg

 - Land und Leute - Leib und SeeleVeröffentlicht am 06.07.2017

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Kinderferien auf dem Bauernhof – in Schwarzenberg im Bregenzerwald

Als die Mama gesagt hat, dass wir in diesem Jahr nicht nach Caorle fahren sondern in die Berge, haben mein kleiner Bruder Franz und ich, Sofie Elisabeth uns sehr gefreut. Die Berge sind uns eigentlich wurscht, aber der Franzi und ich mögen Tiere ganz furchtbar gerne und in der Stadt gibt es so wenig davon.

Wir waren ganz aufgeregt, als wir in den Zug steigen konnten und stell dir vor, in unserem Wagon gab es sogar richtige Betten. Uui, der Franzi und ich haben richtig gut geschlafen, die Mama offenbar nicht. Die war anfangs ganz schön grantig, aber das hat sich dann gleich wieder gelegt. Als uns der Bauer Hubertus in Dornbirn am Bahnhof abgeholt hat, da hat sie gleich wieder gelacht und war ganz freundlich und das obwohl die Straße ganz kurvig war und der Franzi zweimal gespieben hat.

Am Bauernhof haben wir uns in eine total schöne Wohnung für unsere Sommerferien einquartiert - voll cool, Franzi und ich haben das Stockbettzimmer bezogen. Natürlich haben wir uns gestritten, weil wir beide oben schlafen wollten. Die Mama probierte das zu regeln, indem sie dem Franzi eine kleine Dachtel androhte. Wirkungslos, weil es immer nur bei der Drohung bleibt. Wir haben dann die Mama auch nicht mehr länger geärgert und beim Auspacken gestört. Stattdessen haben wir uns gleich Richtung Stall und Garten verzogen. Unsere Frau Wirtin hat uns abgefangen und uns gleich einen selbstgemachten Ribiselsaft aufs Aug gedrückt. Bei der Gelegenheit muss schon mal gesagt werden, dass die Leute hier schon einen komischen Dialekt haben. Die haben nicht einmal dieselben Wörter wie wir. Dabei denken die Leute in Wien das auch Vorarlberg zu Österreich gehört, sagt zumindest unsere Lehrerin, das Fräulein Wawrinka (Fräulein nennen wir sie immer, wenn wir sie heckerln). Zu Eierschwammerl sagen sie Pfifferlinge, zu Ribisel Johannisbeeren zu den Paradeisern Tomaten, zu Karfiol Blumenkohl nur der blöde Spinat heißt hier genau gleich - da können sich der Franzi und ich nicht herausreden.

Der Bauernhof ist toll, die vielen Tiere sind SUPER. Die zwei Hauskühe Lolle und Radieschen sind leider noch auf der Alpe, aber es gibt die 3 Laufenten Anton, Fidon und Schneck. Die schnattern immer schon ganz aufgeregt, wenn der Franzi kommt und suchen ganz schnell das Weite, weil er sie immer herzen will. Die drei Enten spielen aber viel lieber Fangen mit dem Franzi. Mit der Zeit wird es ihm halt zu blöd, weil er immer die Enten fangen muss - er ist halt zu langsam.

Der feiste und faule Hofkater Billie lässt die Streicheleinheiten geduldig über sich ergehen. Wenn er die Nase voll hat, blinzelt er mit den Augen, faucht ein bisschen, reckt und streckt sich und hüpft auf den Holzstapel - für Franzi und mich leider außer Reichweite. Wir meinen aber, dass sein dichtes rotes Fell seit unseren vielen Streicheleinheiten noch viel viel schöner glänzt. Letztens durften wir ihm sogar sein Futter bringen. Naja, wir haben's zumindest versucht. Zuerst hat der Franzi die Schüssel mit dem Trockenfutter getragen und ich hab dem Billie gerufen. Tollpatschig wie mein doofer Bruder ist, stolpert er über einen Stein und fällt auf die Nase. Ihm ist nichts passiert, nur das Futter lag vor der Stalltür verteilt. Beim zweiten Versuch haben wir dem Kater das Futter vor die Schnauze gestellt, aber er zeigte wenig Interesse. Die Frau Wirtin meinte, dass er sich vielleicht schon eine Maus gefangen hat. "Bääääh!", schreit der Franzi ganz entsetzt "einen Kater der Mäuse frisst, streichle ich sicher nie wieder!"

Besonders angetan sind wir vom Mini-Pony Werner. Der Franzi und ich sind uns einig, dass er das schönste Pony der Welt ist. Reiten dürfen wir auf ihm nicht hat unsere Frau Wirtin gesagt, er sei schon zu alt, um mich oder den Franzi tragen zu können. Ganz abkaufen tu ich ihr das nicht. Man sagt ja, dass man das Alter von Pferden an ihren Zähnen ablesen könne, aber die scheinen mir ganz in Ordnung zu sein. Ich setze also den Franzi auf Werners Rücken. Jetzt muss ich das Mini-Pony nur noch dazu bringen ein paar Schritte zu machen, deshalb hole ich auf der nebenanliegenden Wiese ein Büschel Gras und halte es ihm so vors Maul, dass er ein oder höchstens zwei Schritte gehen müsste, um es zu schnappen. Kein Erfolg, er ist so stur wie ein Esel. Von irgendwo ruft plötzlich jemand ganz laut: "Kinder, kommt Essen!" Franzi dreht sich so ruckartig um, dass er glatt vom Pony runterfällt. Es ist unsere Frau Wirtin, aber ich glaube sie hat uns erst gesehen, als der Franzi schon auf dem Boden saß. Gottseidank! Alles muss die Frau Wirtin ja auch nicht wissen, also psssst!

Die Frau Wirtin hat den Tisch ganz wunderhübsch für uns gedeckt. Es gibt Milch, Butter und Bergkäse von den zwei Hauskühen Lolle und Radieschen. Tomaten, upps ich meine Paradeiser, Kohlrabi und sogar die Gurken hat die Frau Wirtin selbst in ihrem Garten angebaut. Das einzige, was sie hier auf dem Bauernhof nicht selber produzieren, ist die Wurst. Die Wurst kommt vom Bruder von der Wirtin, der ist Metzger und bringt ihr immer die besten Würste mit. Der kleine Franzi schmatzt ganz laut, bei ihm ist das immer ein gutes Zeichen. Das heißt nämlich, dass es ihm besonders gut schmeckt.

Es ist schon spät und langsam wird es auch dunkel. Die Mama bringt uns auf unser Zimmer. Bevor ich dann endgültig einschlafen kann, muss ich noch einmal an das denken, was mir die Frau Wirtin heute Vormittag erzählt hat. Hier haben alle Tiere zwei Vornamen und jedes Tier heißt mit erstem Name BIO. Neben den Tieren, die ich euch bereits vorgestellt habe, gibt es noch zwei Ziegen, die BIO Elsa und die BIO Kathi und ihre Milch heißt auch noch BIO. Das ist doch komisch, oder was meint ihr?


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